Kunst ist berechenbar!

Zu dieser Erkenntnis kam Sven-Erik Sonntag Anfang der 80er Jahre, als er begann, sich neben dem Programmieren von kommerziellen Anwendungen für Fraktale und die Chaostheorie zu interessieren. Was für den Maler Pinsel, Farbe und Leinwand ist, sind für Sonntag Formeln, Parameter, Computer und ein Fotolabor. Und wie der Maler oft unterschiedlichste Ansätze hat, die zu einem Bild führen, so entstehen auch bei Sonntag nicht alle Bilder nach dem gleichen Muster.

Mal hat er eine konkrete Idee, die er mit mathematischen Formeln (Fraktalen und Flames) in Formen umsetzt. Mal geht er auf Forschungsreise in einem Fraktal. Und manchmal beginnt er mit dem Zufallsgenerator, um mit etwas Glück eine Formel als Grundlage für ein neues Bild zu schaffen, an der er dann so lange feilt, bis das daraus berechnete Bild seinen Vorstellungen entspricht.

So ist es von der ersten Idee bis zum fertigen Bild meist ein langer Weg und häufig sind noch weitere Motive für den Hintergrund erforderlich, um dem Hauptmotiv die gewünschte Wirkung und Tiefe zu geben.

Ist das Bild dann berechnet, verleiht Sonntag ihm mit Hilfe hoch entwickelter Bildverarbeitungs-Software noch den letzten Schliff, bevor es im Fotolabor auf Fotopapier belichtet oder auf Aquarellpapier bzw. Leinwand übertragen wird.

 


 

Wer sich näher für die Entstehung dieser Bilder interessiert, ist herzlich eingeladen einen von Sonntags Vorträgen zu besuchen, die regelmäßig im Rahmen der Ausstellungen stattfinden. Aktuelle Ausstellungstermine sind hier auf der Seite zu finden.



Wenn Sie eine Frage haben oder eines der Bilder erwerben möchten, dann können Sie gerne Kontakt zum Künstler aufnehmen.